Sponsoren an Bord!

Wir freuen uns über unsere gewonnenen Sponsoren und möchten hier einmal kurz vorstellen, wie sie unser Projekt „Ultrarun 800km“ unterstützen:

Zum einen hat Thoni Mara diverse Laufkleidung für Christian zur Verfügung gestellt:

Zum anderen kamen vergangenen Freitag zwei große Pakete aus Italien vom Bio Paradies in Bozen mit vielen tollen Sachen zum Essen an:

Noch einmal herzlichen Dank an alle!

Großglockner ULTRA TRAIL

Vom 24. zum 25.07. war Christian in Österreich, um die letzte größere Trainingseinheit vor dem 800km Lauf zu absolvieren. Ziel: 110km einmal um den Großglockner herum. Begleitet wurde er dabei von seinem langjährigen Freund, Trainings- und Laufpartner Mathias.

Jedoch mussten sich Christian und Mathias bereits nach 58km geschlagen geben. Grund dafür waren abwechselnde Schwächephasen, durch die sie einiges an Zeit verloren, verbogene Laufstöcke, ein Sturz sowie eine generell schwierige Strecke und schlechte Verpflegung. Auch das Wetter war den Läufern gegen Ende nicht sonderlich wohlgesonnen und so mussten sie nach 17 Stunden abbrechen. Christian nimmt seinen ersten DNF (Did Not Finish) eher gelassen: „Kommt halt vor.“ Lachen kann er jedenfalls noch!

Den 800km Lauf von Halle nach Bozen wird er trotzdem packen, weiß Mathias:

Im Übrigen musste der Grossglockner Ultra Trail auf Grund des schlechten Wetters vorzeitig beendet werden – insgesamt haben es nur 67 von 255 Startern ins Ziel geschafft!

Medizinische Voruntersuchung, Part II

Am 22.07.2015 ging es für Christian „nur mal kurz“ auf’s Laufband, um seine tatsächliche Leistungsfähigkeit zu überprüfen. Im Stufentest hat er bis zu 16 km/h erreicht. Das ist ganz ordentlich, aber natürlich nicht notwendig für so einen Langstreckenlauf wie „Ultrarun 800km“. Nächste Woche geht es dann zum dritten und letzten Termin, bevor wir am 01.08.2015 Richtung Bozen starten. Dann gibt es noch einmal eine umfassende Auswertung aller durchgeführten Tests. Und wenn alles klappt, düsen wir am 12.08. direkt von Bozen wieder ins Labor nach Leipzig, um zu schauen, was die elf Ultramarathons mit Christian angestellt haben.

Leistungsdiagnostik auf dem Laufband.
Leistungsdiagnostik auf dem Laufband am Institut für Sportmedizin und Prävention der Universität Leipzig.

Medienpräsenz

Die BILD, die MZ und der SuperSonntag berichten über "Ultrarun 800km".
Die BILD, die MZ und der SuperSonntag berichten über „Ultrarun 800km“.

Mittlerweile ist die lokale Presse auch auf uns aufmerksam geworden und berichtet fleißig von unserem Vorhaben. Vielleicht können wir auf diesem Wege auch noch ein paar Sponsoren finden.

Neben der BILD (Halle) berichtet die Mitteldeutsche Zeitung:

» 800 Kilometer zu Fuß in den Bioladen

…und SuperSonntag:

» Schafft es Christian Richter, in 11 Tagen 800 Kilometer zu laufen?

Medizinische Voruntersuchung, Part I

Am Donnerstag, den 16.07., ging es für Christian zur ersten medizinischen Voruntersuchung in die Uni Leipzig am Institut für Sportmedizin und Prävention. Dort erwarteten ihn eine Reihe Tests, vom Belastungs-EKG über Laktatmessung bis hin zur kardiologischen Untersuchung. Die Auswertung erhalten wir zwar erst in der nächsten Woche zum zweiten Teil der Untersuchung, aber vorab konnte schon einmal gesagt werden, dass Christian soweit fit ist und seinem Extrem-Lauf prinzipiell nichts im Wege steht.

Sportwissenschaftler Christoph Pökel hat die Tests durchgeführt und für uns im Video kurz zusammengefasst:

In der nächsten Woche geht es dann weiter mit der Leistungsdiagnostik auf dem Laufband.

Erstes Experteninterview für den Dokumentarfilm

Wer hätte je gedacht, dass mich meine Masterarbeit noch einmal nach Chemnitz, die Stadt meiner medienwissenschaftlichen Wurzeln, führt? So kam es zumindest am Mittwoch, dem 8. Juli 2015. In Chemnitz habe ich Steffen Öhmichen getroffen, der dort an der Technischen Universität als Sportwissenschaftler tätig ist.

Steffen hat vor einigen Wochen bereits eine Anamnese von Christians Laufstil bzw. Lauftechnik durchgeführt. Auf Grund der Entfernung haben wir ihm eigens gedrehtes Videomaterial zukommen lassen, welches Steffen analysiert hat. Am Mittwoch habe ich Steffen dann zu den sportmedizinischen Aspekten unseres Projekts interviewt. Dabei ging es um die Auswirkungen auf den Körper bei solch einer Extrembelastung, um Regeneration, die richtige Ernährung, aber auch um die psychische Belastung. Das Interview wird Teil meines Dokumentarfilms sein.

Als kleinen Vorgeschmack habe ich hier schon einmal ein kurzes Statement von Steffen zu Christians Extrem-Laufprojekt:

Steffen kennt sich übrigens ziemlich gut mit Extremsport-Projekten aus: Er selbst war Läufer bei der Lauf-KulTour Chemnitz – dem längsten Non-Stop-Staffellauf der Welt (4000 km in 16 Tagen). In diesem Jahr trainiert er die Staffelläufer und bereitet diese auf das Projekt vor.

Thüringen ULTRA

Stolzer Finisher
Stolzer Finisher

Die Hitzeschlacht ist geschlagen und ein weiterer Meilenstein auf dem Weg zum Projekt erledigt. Nach dem einen Extrem beim Zugspitz-Ultra (kalt, Schnee, Matsch, Regen) kam nun eine neue Herausforderung (sehr heiß, sonnig). Gut für die Erfahrung, schlecht für den Kopf.

 

 

Riesenschnitzel
Riesenschnitzel

 

Gegessen wurde in knapp 15 Stunden nur ein bisschen Obst und Gemüse – und ca. 20L Flüssigkeit getrunken. Immerhin gab es im Anschluss Riesenschnitzel. 🙂

Nächster Halt: Großglockner ULTRA.

Trailer Ultrarun – Behind The Scenes

Ende Mai haben Christian und ich den Trailer für „Ultrarun“ gedreht.

Da die Kombination von Sport und Film für mich noch eher neue Gefilde darstellt, war der Trailer-Dreh definitiv eine gute Übung für den späteren Dokumentarfilm. Zwar hat man im Vorhinein immer irgendwelche Bilder im Kopf und im besten Fall sogar noch ein Storyboard zur Hand, aber die realen Bedingungen erfordern dann doch manchmal die Anpassung der ursprünglichen Ideen. Oder die Korrektur der geplanten Zeit für den Dreh. Für uns wurden aus einem geplanten stolze vier Aufnahmetage. Irgendwas ist halt immer. Zum Beispiel, wenn man vergisst während der halbstündigen Drehpause die Kamera komplett auszuschalten und dann feststellt, dass man ja gar keinen Ersatzakku eingepackt hat… Memo an mich selbst: Für das Ultrarun Projekt ist u.a. Strom das höchste Gut! Aber wie sagt man immer so schön? Wenn die Generalprobe schlecht läuft, wird die Premiere ein Hit! Hoffen wir also, dass der Trailer die Generalprobe war… Außerdem sollte man es nicht unterschätzen, einen halben Tag lang mit voller Filmmontur und Fahrrad durch die Dölauer Heide in Halle zu düsen. Hier ein Take, dort ein Take. Stimmt das Licht? Und jetzt bitte noch einmal alles aus dieser und jener Perspektive. Ehe man sichs versieht, verfliegt die Zeit und auf einmal ist Abend. Der Magen knurrt… Mist – das Pausenbrot liegt noch zu Hause. Mittlerweile sinken meine Konzentration und Laune exponentiell gen null. So kann ich einfach nicht arbeiten! Memo an mich selbst: Immer an das Notfallbrötchen oder die last-minute-Banane denken!

Nach so einem Drehtag, da weiß man, was man geschafft hat – oder auch was nicht. Aber Hauptsache, der Spaß am Projekt geht nicht verloren. Den hatten wir defintiv und die Vorfreude und Spannung auf die Umsetzung von „Ultrarun“ steigen immer mehr. Genauso wie mein eigener Respekt vor dem Projekt.

Hier noch ein paar visuelle Eindrücke vom Trailer-Dreh (Tag 1):